Skip to main content

Weltklasse als Landschaftsgärtnerin

TEILEN AUF :

ZWEI KLICKS FÜR MEHR DATENSCHUTZ: ERST WENN SIE HIER KLICKEN, KÖNNEN SIE DIESE GESCHICHTE AUF FACEBOOK ODER TWITTER TEILEN. SCHON MIT DEM AKTIVIEREN DES BUTTONS WERDEN DATEN AN DRITTE ÜBERTRAGEN.


Tessa, Auszubildende Landschaftsgärtnerin

Ein Beruf, der die Welt verändert

Tessa (19 Jahre) hat sich bewusst für einen Beruf entschieden, bei dem sie die meiste Zeit draußen in der Natur verbringt. Bäume pflanzen, Steinmauern bauen, Rasenflächen pflegen – wer sich für diesen Beruf entscheidet, muss mit anpacken können und gern im Team arbeiten. In der Berufsschule gibt es Fächer wie Bautechnik und Pflanzenverwendung. Dabei lernen die Auszubildenden beispielsweise, wie man einen Baum richtig pflegt, aber auch Platz- und Wegebau und das Anlegen von Holzterrassen und Schwimmteichen stehen auf dem Plan. Die Ausbildung hat Tessa in kurzer Zeit sehr selbständig gemacht, sie ist für ihren Arbeitsplatz in eine andere Stadt gezogen und hat große Pläne.

Mein Beruf ist Weltklasse, weil ich die Welt ein bisschen schöner und Menschen damit glücklich mache.

Steckbrief

Name

Tessa

Alter

19 Jahre

Wohnort

Wuppertal

Schulabschluss

Fachabitur im Sommer 2015

Hobbys

Reiten, Tanzen, Skifahren und Tauchen

Über mich

Ich bin Tessa und ich komme aus Gronau-Epe. Meine Freizeit verbringe ich meistens mit Freunden oder meiner Familie, ich bin viel unterwegs und versuche immer neue Dinge zu sehen und kennenzulernen.

 

Mein Traum ist es, später mal den Beruf der Landschaftsarchitektin ausüben zu können. Ich mag es einfach, Dinge neu zu gestalten, interessiere mich sehr für die Umwelt und dafür, wie alles zusammenhängt, und bei meinen Freunden bin ich meistens diejenige, die alles plant und organisiert. 

 

Und wie der kleine Prinz schon sagte: "Ordnung um der Ordnung willen beschneidet den Menschen seiner wesentlichen Kraft, der nämlich, die Welt und sich selber umzuformen."  

Interview

Wie bist du auf die Idee gekommen, diese Ausbildung zu machen?
Ich hatte immer schon mit Pflanzen zu tun und Spaß daran, Sachen neu zu gestalten oder umzugestalten. Ich möchte in der Natur arbeiten, weil ich glaube, dass die Natur einem gut tut.

Hattest du Vorwissen?

Meine Eltern haben einen eigenen Betrieb, allerdings mehr in Richtung Floristik. Ich habe schon als Kind ab und zu in unseren Geschäften mitgeholfen. Meine Eltern haben sich gefreut, dass ich mich für eine Ausbildung entschieden habe. 

 

Wie sieht der Beruf der Landschaftsgärtnerin aus?

Bevor die Gestaltung losgeht, wird alles ganz genau geplant. Der Schwerpunkt liegt natürlich im Bereich der Pflanzen, aber man arbeitet gleichzeitig auch viel mit Steinen, pflastert zum Beispiel einen Weg oder gestaltet eine Natursteinmauer. Auch das Bauen von Schwimmteichen und Wegen gehört dazu. Jeder Tag bringt neue Aufgaben, kein Tag ist wie der andere. Wichtig ist auch, dass man gut mit Kunden umgehen kann.

 

Warum hast du dich für eine Ausbildung entschieden?

Wenn man gerade aus der Schule kommt, sollte man sich gut überlegen, ob man gleich wieder lernen möchte oder nicht. Ich wollte nicht schon wieder sitzen und büffeln. Es ist gut, eine Ausbildung zu machen, weil es hilft, sich theoretische Dinge besser vorstellen zu können. Dazu kommt die Praxis, ich bin auf dem Land aufgewachsen und hatte noch nie Probleme damit, mit anzupacken oder mich schmutzig zu machen.

 

Was sind die Vor- und Nachteile des Berufslebens?

Vor allem am Anfang war für mich eine Kehrseite, dass man so früh anfängt. Unser Tag fängt oft kurz vor sechs Uhr an. Und die Arbeit ist körperlich anstrengend, aber daran gewöhnt man sich schnell und durch die Unterstützung von Kollegen oder Maschinen ist alles machbar. Ich stelle auch positive Veränderungen fest: Eine Ausbildung macht dich selbständiger und verantwortungsbewusster – du wirst schnell erwachsen. 


Wie ich versuche, Weltklasse zu werden

Kunden gut beraten

Auch die negativen Seiten der Arbeit in der Natur anzunehmen, auch bei Regen und mit Sonnenbrand

Im Team arbeiten, um auch schwere Aufgaben gemeinsam zu meistern

Verantwortung übernehmen und an Aufgaben wachsen