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Weltklasse als Mechatroniker

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Steven, Azubi Mechatroniker

Nichts für Menschen mit Höhenangst!

Steven lernt einen Beruf, auf den ihn ein Freund aufmerksam gemacht hat, der die Ausbildung zum Mechatroniker für Windenergie absolvierte. Durch dessen begeisterte Erzählungen wurde Steven neugierig und fragte sich, ob dieser Beruf auch für ihn in Frage käme. Er hatte schon eine Ausbildung gemacht, wollte aber gern noch etwas dazulernen. Er bewarb sich als Auszubildender und überzeugte im Vorstellungsgespräch mit seiner Entschlossenheit, seiner Begeisterungsfähigkeit und seiner Zielstrebigkeit. Im Rahmen seiner Ausbildung ist er viel unterwegs und mittlerweile hat er sich daran gewöhnt, dass sich sein Arbeitsplatz in luftiger Höhe befindet: Er klettert, immer gut gesichert, auf die Windanlagen, die die meisten von uns nur vom Vorbeifahren kennen. Dort oben arbeiten Menschen, die diese Anlagen warten und reparieren. Einer davon ist Steven.

Weltklasse bedeutet für mich, sich immer weiterzubilden – ein ganzes Leben lang.

Steckbrief

Name

Steven

Alter

22 Jahre

Abschluss

Fachoberschulreife; erste Ausbildung zum Mechatroniker für Klima- und Kältetechnik

Hobbys

Sport, z. B. Laufen, Schwimmen, Kampfsport

Mein Name ist Steven, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Mönchengladbach.

Sport ist für mich ein wichtiger Bestandteil meines Alltags, deswegen gehe ich gerne laufen, schwimmen und betreibe hobbymäßig auch Kampfsport. Ich treffe mich gerne und oft mit Freunden, zu denen ich ein ebenso gutes Verhältnis habe wie zu meiner Familie, die mir sehr wichtig ist.

Als ich mich erneut zu einer dualen Ausbildung entschieden hatte, war ich für den Zuspruch meiner Familie und auch meiner Freunde sehr dankbar. Schon als ganz kleiner Junge habe ich zusammen mit meinem Opa an allen möglichen Sachen „rumgeschraubt“, daher kam für mich immer nur ein technischer Beruf in Frage.

Interview

Wie bist du zu diesem ungewöhnlichen Beruf gekommen?

Mein bester Freund hat die Ausbildung gemacht und mich mit seiner Begeisterung angesteckt. Ich habe einen Probetag absolviert, mich beworben und einen Ausbildungsplatz bekommen. Es ist ein Beruf mit guten Aussichten, Windenergie ist eine sehr zukunftsorientierte Branche und es werden händeringend Fachkräfte gesucht.

 

Was macht ein Mechatroniker für Windenergie?

Wir sind ein Serviceunternehmen und warten und reparieren Windenergieanlagen. Das sind die Anlagen, an denen man auf der Landstraße vorbeifährt und nicht weiß, was eigentlich dahintersteckt. Die Antwort: sehr viel moderne Technik! Der Beruf ist vielseitig und spannend, ich lerne viel über Elektrik, Mechanik, Hydraulik und Pneumatik, aber auch über EDV. Und in der Berufsschule erarbeiten wir die Theorie, vor allem Elektrotechnik und Mechanik.

 

Hast du Angst dort oben?

Höhenangst darf man nicht haben, das ist eine sehr wichtige Bedingung für diesen Beruf. Teilweise arbeiten wir an der höchsten Stelle der Anlage in über 100 Meter Höhe. Dort müssen elektrische, hydraulische und mechanische Arbeiten ausgeführt werden, manchmal auch Fehlerbehebungen an der Software. Wichtig ist dabei natürlich die Sicherheit, wir sind immer zweifach gesichert und können uns auf unsere Kollegen verlassen.

 

Was magst du an deinem Beruf?

Ich habe einen Arbeitsplatz, den nicht jeder hat. Aber wenn man ein paar Mal oben auf den Anlagen war, fühlt es sich wie ein ganz normaler Arbeitsplatz an. Man ist quasi in einem geschlossenen Raum. Wenn es windig ist, wackelt es – aber man vergisst das, wenn man arbeitet. Wenn ich auf das Dach einer Anlage muss und ganz oben im Freien stehe, ist das schon eine andere Geschichte.

 

Was war dein bisher aufregendster Arbeitstag?

Wir waren in Höchstberg in der Eifel und ich musste in 120 Meter Höhe kopfüber von ganz oben zwischen den Rotorblättern heruntergelassen werden, um eine Luke zu öffnen. Nur so gelangt man in das Innere der Anlage. Das war echt nervenaufreibend, aber ich war gut gesichert. In so einer Situation arbeitest du sehr ruhig und gewissenhaft, alles andere wird unwichtig.


Wie ich versuche, Weltklasse zu werden

Ruhig bleiben, um auch in 100 Meter Höhe präzise zu arbeiten

Gewissenhaft arbeiten, damit sich meine Kollegen auf mich verlassen können

Neue Sachen, die mir gezeigt werden, aufnehmen und umsetzen

Sorgfältig alle Sicherheitsmaßnahmen beachten